All I see scares me.

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Und sie sprechen von Jugend, als wäre es mein einziges Glück. Wissen nicht wie es ist, nach Luft zu ringen, mit Lungen voller Wasser. Wie das Herz auf den Grund sinkt und man es treiben lässt, da keine Kraft bleibt um es vergeblich zu retten. Wo doch die Glieder schon taub scheinen, vom endlosen Schwimmen im Nichts. " Es geht vorüber. Leben hat erst begonnen". Und der Druckt steigt. Stetig. Monoton. Meine triste Seele wird durch Tonnen von Wasser zermürbt. Und sie sehen mich an, als hätte ich das großes Los gezogen. Weil meine Jugend mir alles geben kann, was ich mir ertäume. Und ich ersticke an der Luft. Ertrinke in mir selbst. Überflute von so viel scheinbarem Glück. Ohne ihres Wissens. Und dann nicke ich. Im Duett mit dem Lächeln meines stillen Unglücks. "Ja ich weiß". Breche mir unmerklich die Finger, während ich Schiffe versenke.